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Archiv für den Monat Juli 2014

In diesem Artikel wird Dennis L. Meadows wie folgt zur Frage zitiert, wie „nachhaltiges Wachstum“ funktioniert:

[Nachhaltiges Wachstum] basiert laut Meadows auf fünf Grundannahmen:

Erstens behalten alle Reichen was sie haben,

zweitens werden die Armen dabei genauso reich wie die Reichen.

Drittens funktioniert das Ganze, ohne dass wir irgendwas am Wirtschaftssystem ändern müssen,

viertens wird Technik den Energieverbrauch von der Wirtschaftsleistung abkoppeln und

fünftens wird das ganze überhaupt erst ermöglicht durch ganz viel Wachstum, das uns ganz viele wichtige Ressourcen bringt, mit denen wir die Probleme lösen, die wir durch das Wachstum… äh…

vom gleichen Autor in einem Interview der FAZ:

Nachhaltige Entwicklung ist eine unsinnige Vokabel wie friedlicher Krieg.

Im gleichen Artikel:

das Eindämmen des Klimawandels ist ein schwieriges Problem. Jemand muss heute Schmerzen ertragen und Opfer bringen für etwas, von dem ein anderer erst viel später profitiert. Demokratische Systeme sind offensichtlich unfähig, die Menschen zu solchem Verhalten zu mobilisieren.

In der Nacht von Sonntag auf Montag habe ich irgendwie nicht so gut geschlafen. Das hatte natürlich (fast) überhaupt nichts mit dem Fußballspiel zu tun, dass fast bis Mitternacht dauerte. Fast genau so spannend war eine Information, die mir bisher noch gar nicht bewusst war, und auf die ich dieser Tage gestoßen bin. In einem Werk von Herman Daly wird Robert Solow mit folgenden Worten zitiert (meine Übersetzung):

If it is very easy to substitute other factors for natural resources, then there is in principle no ‚problem‘. The world can, in effect, get along without natural resources.

Wenn es sehr einfach ist, natürliche Ressourcen durch andere [Produktions-]Faktoren zu ersetzen, dann gibt es prinzipiell kein ‚Problem‘. Die Welt kann dann tatsächlich ohne natürliche Resourcen auskommen.

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Irgendwie ist dieser Sommer doch erheblich verregneter, als ich mir das vorgestellt hatte. Das wird wohl nicht so schnell etwas mit in der Sonne liegen. Andererseits sollte ich mich als Fischotter natürlich nicht bescheren, wenn es mehr Wasser gibt. Ich muss mich wohl mehr auf das Schwimmen konzentrieren. Und ich sollte aufhören, vom Wetter zu reden. Was ich hiermit tue.

Kürzlich las ich 1.Korinther 4,6, einen Bibeltext, den man wirklich vielseitig „anwenden“ kann, wenn man will. Der Text erlaubt es jedem Leser, öffentlich zu verkünden, dass er „nicht über das hinausgeht, was geschrieben steht“. Wie schön! Das ist ein Punkt, mit dem sich so ziemlich jeder einig erklären kann, der sich für einen Christen hält. Interessant wird es aber, wenn man anfängt, darüber nachzudenken, was es denn konkret heißen soll, dass man nicht über das geschriebene hinausgeht. Da wird es etwas komplizierter. Read More