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Mich erreichten in den letzten Wochen diverse Anfragen, ob ich noch lebe, ob es mir gut geht und ob es mit meinem Blog hier weiter geht.

Also zuerst: ich lebe und es geht mir gut. Meine Inaktivität auf diesem Blog hat nichts damit zu tun, dass sich meine Meinung grundlegend geändert hätte.

Aber: mein Leben ist nicht mehr so einfach, wie es dereinst war. Verschiedene familiäre Ereignisse verlangen mir viel Kraft ab, meine spirituellen Aktivitäten im „realen Leben“ haben sich erweitert und die Zeit für all das entnehme ich (schamlos!) meinem Blog. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis.

Wenn nicht, müsst ihr damit selber fertig werden;o)

Fischötterliche Grüße!

Campus Sexual Assault: A Particular Problem.
 
As noted, 1 in 5 women has been sexually assaulted while she’s in college. The dynamics of college life appear to fuel the problem, as many victims are abused while they’re drunk, under the influence of drugs, passed out, or otherwise incapacitated. Most college victims are assaulted by someone they know – and parties are often the site of these crimes.
Notably, campus assailants are often serial offenders: one study found that of the men who admitted to committing rape or attempted rape, some 63% said they committed an average of six rapes each. College sexual assault survivors suffer from high levels of ment al health problems (like depression and PTSD) and drug a nd alcohol abuse. Reporting rates are also particularly low.

 

–The White House Council on Women

(hier gefunden)

Wie wir wissen, ist vor rund einem dreiviertel Jahr in Westafrika die Ebola-Krankheit ausgebrochen. Die Folgen sind katastrophal für alle Menschen in der betroffenen Region.

Jetzt ergibt sich das, was ich schon eine ganze Zeit befürchtete: Wir müssen wieder unsere Kenntnisse zu exponentiellem Wachstum auspacken. Wie wir in verschiedenen Zeitungsartikeln lesen können, wächst die Zahl der infizierten und Toten derzeit annähernd exponentiell. So lesen wir im Tagesspiegel:

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Ein freundlicher Leser dieses Blogs machte mich gestern darauf aufmerksam, dass sich in NRW etwas bewegt in der Frage der Körperschaftsrechte für Religionsgemeinschaften. Von dieser Stelle vielen Dank an Bernd, der mich auf diesen Artikel aufmerksam machte. Nachdem Zeugen Jehovas vor nunmehr acht(!) Jahren den Antrag auf Zweitverleihung der Körperschaftsrechte auch in NRW stellten, kam der Landtag letztes Jahr auf die Idee, ein Gesetz zu schaffen, dass derartige Fragen regelt, das Körperschaftsstatusgesetz.

Den Gesetzentwurf findest du hier. Weitere Hinweise und Dokumente zum Gesetzgebungsverfahren finden sich auf dieser Seite (oder besser gesagt: sie werden von denen gefunden, die den Link anklicken), darunter auch Stellungnahmen verschiedener Professoren für öffentliches Recht und einiger (offenbar ausgewählter) Religionsgemeinschaften; natürlich gehören Zeugen Jehovas nicht dazu. Read More

Diesen Samstag (lies: Sonnabend) waren wir nach dem Einkauf noch in den Wald und die Heide gegangen einen kurzen Spaziergang durchzuführen. Wäre ich schlau gewesen, hätte ich einen Korb oder eine Tüte mitgenommen. War ich aber nicht. Daher hatten wir auf dem Rückweg unsere Hände voll mit Birkenpilzen, Kuhröhrlingen und Maronen (und lasst euch nicht von der Wikipedia-Propaganda beeindrucken: Birkenpilze sind nicht gemein!); das wiederum führte dazu, dass wir hilflos zuschauen mussten, wie Mücken uns aussaugten ohne dass wir eine Hand rühren konnten. Mit anderen Worten: Ein ganz toller Spaziergang, wie ich ihn gerne wieder durchführen würde (mit Körbchen diesmal, natürlich).

Die Idee, dass Gott von uns Taten erwartet, ist für viele Protestanten ein rotes Tuch. Für sie lautet der Wahlspruch Sola Gratia! Wenn jemand daherkommt (wie die Zeugen Jehovas) und sagt: Wir müssen etwas tun, sonst kommen wir nicht ins Reich Gottes, dann führt das zu (harscher) Kritik. An dieser Stelle will ich euch unseren lieben Freund Heiko Evermann vorstellen (im folgenden mit „Heiko“ abgekürzt). Er ist ein Adventist mit evangelischen Wurzeln. Er war auch einige Zeit Generalsekretär der PBC (der Partei, nicht des Flughafens ;o), hat sich dann aber aus der politischen Arbeit zurückgezogen. Als Hobby kritisiert er gerne Zeugen Jehovas auf seinem Blog. Da er bei seinen Beiträgen zu Zeugen Jehovas keine Kommentarfunktion hat, werde ich hier seine Kritik kritisieren, Metakritik sozusagen. Heute will ich mich mit seinem Beitrag unter dem Titel „Wie man ein Untertan der Regierung Gottes wird“ auseinandersetzen.

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Du kannst dich an den „degenerierten genetischen Code„, über den wir in der Schule gehört haben? Im letzten Jahrtausend war er noch ein „Beweis“ dafür, dass die Evolution eben etwas chaotisch werkelt, er wurde als ein „eingefrorener Zufall“ angesehen. Vor ein paar Jahren wurde dann entdeckt, dass das „Code-Mapping“ wahrscheinlich dasjenige ist, dass unter allen möglichen Codes die höchste Fehlertoleranz erreicht.

Und dieses Wochenende können wir (auf Englisch) unter der Überschrift „Redundancy of the genetic code enables translational pausing“ lesen, dass der genetische Code noch einen zusätzlichen Code enthält, der entscheidenden Einfluss darauf hat, wie das Ribosom das entstehende Protein „zusammenfaltet“. Ein Code im Code sozusagen. Ich selbst habe den Artikel noch nicht gelesen, aber es sieht so aus, dass er mir gefallen wird.

Hier geht es zu dem Artikel.  Viel Spaß!

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Erinnerst du dich noch an das Budapester Memorandum (Text auf Englisch)? Es wurde vor knapp zwanzig Jahren unterzeichnet. Und ich hatte vollkommen vergessen, dass es existierte.

Und obwohl die „territoriale Integrität“ der Ukraine sehr offensichtlich nicht mehr gegeben ist, scheint das Memorandum niemanden mehr zu interessieren. Zumindest nicht in der Praxis. Ein weiterer Friedensvertrag, der das Papier nicht mehr wert ist, auf das er geschrieben wurde.

Dabei will ich es mir ausdrücklich sparen, mich zu entscheiden, wer an dem derzeitigen Zustand Schuld hat. Glücklicherweise muss ich das nicht entscheiden.